Aktuelles

5. Juni 2020

Aufsicht warnt vor Stromlücke im Winter

Die Strom-Aufsichtsbehörde Elcom will die Abhängigkeit vom Ausland verringern. Seit Jahren wird darüber diskutiert, wie die Schweiz den Atomstrom ersetzen soll, wenn die AKW dereinst abgeschaltet werden. Derzeit läuft eine Vernehmlassung zum Energiegesetz. Jetzt hat sich dazu die unabhängige staatliche Regulierungsbehörde im Elektrizitätsbereich (Elcom) geäussert. In den vergangenen zehn Wintern habe die Schweiz im Durchschnitt pro Winterhalbjahr netto rund vier Terawattstunden Strom aus dem Ausland importieren müssen! Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2018 verbrauchte die Schweiz knapp 58 Terawattstunden Strom.

Schweiz müsse Folgendes berücksichtigen, so die Elcom: Die AKW werden dereinst abgeschaltet, im Zuge der Umsetzung der Klimaziele steigt gleichzeitig der Stromverbrauch tendenziell an und die Nachbarländer würden in Zukunft im Winter nicht unbedingt viel mehr Strom in die Schweiz liefern können.

Vor diesem Hintergrund plädiert die Elcom dafür, mit dem Wegfall der Schweizer Kernkraftwerke den Netto-Import im Winterhalbjahr nicht über zehn Terawattstunden steigen zu lassen. Entsprechend seien im Inland Anreize zu schaffen für die Aufrechterhaltung einer substanziellen Stromproduktion im Winter aus neuen Erzeugungskapazitäten.

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Quelle: SRF

13. Mai 2020

Neues Kantonsspital Frauenfeld mit BHKW

Mit dem Grossprojekt «Horizont» realisierte die Spital Thurgau AG das neue Kantonsspital Frauenfeld. Teil der betrieblichen Infrastruktur ist ein Blockheizkraftwerk (BHKW), geliefert, montiert und in Betrieb gesetzt von der IWK Integrierte Wärme und Kraft AG. Die Wärmeversorgung erfolgt in der Grundlast mit Erdsonden-Wärmepumpen. Die Spitzenlast wird mit Heizkessel und BHKW ergänzt. Dabei wird die Niedertemperaturwärme von nur 35°C für den Neubau ausgekoppelt. Die 90°C Wassertemperatur wird für bestehende Bauten und die Brauchwassererwärmung eingesetzt. Speziell für das höhere Temperatur-Niveau wird das mit Erdgas betriebene Blockheizkraftwerk zugeschaltet. Es hat eine Wärmeleistung von 363 kW.

Die elektrisch erzeugte Leistung von 238 kW fliesst direkt in die Energieversorgung des Spitals und deckt rund 25% des Strombedarfs ab. Das neue Kantonsspital Frauenfeld wird mit zwei verschiedenen Hauptstromleitungen versorgt. Damit kann der Spitalbetrieb über die eine oder andere Leitung sichergestellt werden. Bei Stromausfall startet automatisch die Netzersatzanlage mit 1.8 MWel. Bis zur Energielieferung der Netzersatzanlage werden die kritischen Stromverbraucher von einer Batterie gespiesen. Das hier vorliegende Stromkonzept ist in seiner Grösse und konsequenten Umsetzung ein Vorzeigeprojekt für Schweizer Spitäler.

  

Quelle: IWK

8. April 2020

Wir sind für Sie da! …auch in Zeiten von Corona

Sehr geehrter Kunde und Geschäftspartner

Die Auswirkungen rund um das Corona-Virus haben unser Land fest im Griff. Maßnahmen, die Ausbreitung der Infektion einzudämmen, stellen alle vor große Herausforderungen. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Kunden, Mitarbeitenden und natürlich auch gegenüber der Gesellschaft bewusst. Aus diesem Grund wird der Grossteil unserer Belegschaft bis auf Weiteres im Home-Office arbeiten.

Grundsatz
In dieser Krise stehen wir Ihnen als stabiler und verlässlicher Partner zur Verfügung. Die Erreichbarkeit unserer Mitarbeitenden per Telefon und E-Mail ist in gewohnter Qualität gewährleistet. Unser Handeln orientiert sich an der Sicherheit unserer Mitarbeitenden, Kunden und Geschäftspartner, bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung unserer Dienstleistungen. Wir berücksichtigen die laufenden Entwicklungen und die damit einhergehenden Rahmenbedingungen und Weisungen des BAG. Selbstverständlich halten wir die Hygiene- und Abstandsregeln ein.

Lagerhaltung und Verfügbarkeit
Trotz hoher Lagerkapazität können Engpässe eintreten. Hier wurden wir bereits von verschiedenen Lieferanten entsprechend vorgewarnt. Es kann auch zu Verzögerungen von Lieferungen und einer eingeschränkten Verfügbarkeit von Teilen kommen. Wir tun unser Bestes, die Lieferfähigkeit zu gewährleisten und werden Sie bei Änderungen frühest möglichst informieren.

Wartung und Service
Serviceeinsätze werden soweit möglich durchgeführt. Dies immer in Absprache mit den Bezugspersonen vor Ort und nach Kundenwunsch. Anlagen welche in Bereichen der kritischen Infrastruktur betrieben werden, werden priorisiert.

Wir sind für Sie da! Sollten sich in diesem ausserordentlichen Umfeld Verzögerungen ergeben danken wir Ihnen für Ihr Verständnis. Die IWK wünscht Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!

  

Quelle: IWK

16. März 2020

Holzgas – Der Energieträger von Morgen?

Holz gehört zu den wenigen Rohstoffen, welche in der Schweiz gewonnen und verarbeitet werden können. Holz ist dazu ein nachwachsender, nachhaltiger Brennstoff, der CO2 neutral ist. Sie finden hier ein Interview mit Herrn Stefan Schaffner, welcher seit 2016 Geschäftsführer der IWK Integrierte Wärme und Kraft AG (IWK) ist. Die IWK ist Schweizer Marktführer und hat die letzten 30 Jahre hocheffiziente BHKW-Anlagen geliefert und macht Service und Unterhalt an WKK-Anlagen. Herr Schaffner beantwortet interessante Fragen zum Thema: Holzgas – Der Energieträger von Morgen ? Viel Vergnügen beim Lesen.

 

 

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Quelle: IWK

10. Februar 2020

Inbetriebnahme weiteres Holzgas-Kraftwerk

Kürzlich wurde in der Westschweiz ein weiteres Holzgas-Kraftwerk in Betrieb genommen. Es ist bereits das zweite seiner Art. Das Holzgas wird von einem Jenbacher BHKW in Strom und Wärme umgewandelt, und dies CO2 neutral! Wie bereits in einer früheren News publiziert, entsteht Wasserstoff aus der Gewinnung von Holzgas , welcher das treibende Element für den Gasmotor ist. Das effiziente Jenbacher Gasmotor Typ 416 hat eine  elektrische Leistung von 770 kW mit einem elektrischen Wirkungsgrad von nahezu 39%.  Eine gute Koordination bei der Inbetriebnahme ist sehr wichtig, damit am Tag „X“ das gesamte Kraftwerk hochgefahren werden kann. Die Vorort-Spezialisten stellen die Einhaltung des Terminplanes sicher. Die beteiligten Unternehmen waren mit dem Resultat zufrieden. 

   

  

Quelle: IWK

14. Januar 2020

Das «Rückwärts-Kraftwerk»

Das österreichische Unternehmen SYNCRAFT® plant und installiert schlüsselfertige Holzkraft­werke in der Bandbreite von 200 bis 500 kW elektrischer Leistung, mit denen der nachwachsende Rohstoff Holz, respektive Waldhackgut, effizient und emissionsfrei in Wärme und Strom umge­wandelt wird. Dass die Holzkraftwerke von SYNCRAFT® gleichzeitig nachhaltige erneuerbare Energie bereitstellen und CO2 durch die sinnvolle Verwertung des hochwertigen Nebenprodukts Holzkohle speichern, macht sie besonders: Sie schliessen den Kreis, ohne dabei klimaschädliche Gase an die Umwelt abzugeben.

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Quelle: Aqua & Gas N°1 /2020

19. Dezember 2019

Swisspower-CEO setzt auf synthetisches Gas und auf Wärme-Kraft-Kopplung!

Bern (energate) – Gemäss Ronny Kaufmann, dem CEO der Stadtwerke-Allianz Swisspower, ist synthetisches Gas einer der Schlüssel für den Umbau des Energiesystems.

Nur mit Power-to-Gas-Anlagen könnten die „enormen“ Stromüberschüsse im Sommer künftig sinnvoll verwertet werden. Dies sagte er in einem Interview mit der Zeitung „Die Volkswirtschaft“. Stromüberschüsse erwartet Kaufmann vor allem aufgrund eines massiven Zubaus der Solarenergie. „Wenn wir die Produktion von erneuerbarem Strom gemäss den Richtwerten in der Energiestrategie ausbauen wollen, wird das nur über einen massiven Zubau bei der Fotovoltaik gehen“, so Kaufmann. Das mit Power-to-Gas produzierte Gas soll nach den Vorstellungen des Swisspower-CEO im Winter in Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen genutzt werden, um erneuerbare Wärme und Strom zu produzieren. Damit verringert sich ihm zufolge auch die Importabhängigkeit im Winter.

Im Interview äusserte sich Kaufmann auch zu aktuellen, regulatorischen Fragen. So forderte er unter anderem, Powerto-Gas-Anlagen, welche hälfen das Stromnetz zu stabilisieren, künftig vom Netzentgelt zu befreien. Nur so könne es gelingen, das vorhandene Potenzial grossflächig zu erschliessen, sagte er. Laut Swisspower liegt das Potenzial für Power-to-Gas-Anlagen in der Schweiz, unter der Bedingung, dass die Rahmenbedingungen für die Technologie verbessert würden, bei 50 MW. Da dem (noch) nicht der Fall ist, möchten die Stadtwerke in kommenden Jahren eine Produktionskapazität von mindestens 20 MW initiieren.

Quelle: energate messenger

6. November 2019

WKK mit Erdgas / Biogas ist die Lösung

Unter diesem Titel ist in der aktuellen Ausgabe von HK-Gebäudetechnik 11/19 ein umfassender und lehrreicher Artikel zum POWERLOOP-Forum erschienen – Autor: Martin Stadelmann.

Am Forum des Schweizerischen Powerloop-Fachverbands für sichere und intelligente Energieversorgung der Schweiz wurden nebst einem theoretischen Planungsansatz vor allem praktische Lösungen für die Energieversorgung wie das WKK-Konzept der Stadt St. Gallen, ein Plus-Energie-Haus mit Brennstoffzelle oder die Fernwärme-Versorgungen Puidoux und Charmey mit Holz-WKK und schliesslich die Power-to-Gas-Anlage von Audi vorgestellt.

Powerloop-Präsident Daniel Dillier konnte sich freuen: Sämtliche 168 Stühle im Saal des Bundesamts für Energie in Ittigen waren an der Tagung am 27. September in Bern besetzt. Für eine ökonomische Versorgungssicherheit mit Energie braucht es Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) und Power-to-Gas, so Dillier. Beim Strom haben wir eine Versorgungslücke in der Schweiz. Und wir brauchen erneuerbare Energie. Dabei ist Erdgas/Biogas nicht das Problem, sondern die Lösung!

Lesen Sie den ganzen Artikel mit guten Zusammenfassungen zu den Referaten

14. Oktober 2019

IWK Kundenanlass 2019

Am 17. September 2019 fand ein weiterer IWK Kundenanlass statt, welcher mit über 80 Gästen auf grosses Interesse gestossen ist. Nach einer Einführung durch Stefan Schaffner (Geschäftsführer IWK) wurde von Kurt Lüscher (Geschäftsführer Powerloop) über die Zukunft der Schweiz mit WKK als Erfolgsfaktor für die Energiewende referiert. Florence Déhais (Projektleiterin IWK) informierte über technische Konzepte und Lösungen im Bereich Biogasaufbereitung und Abgas-Nachbehandlung. Es folgte ein Blick über die Grenzen in den weltweiten BHKW Markt mit Frank Grewe (Leiter Entwicklung) von der 2G Energy AG. Dabei wurden künftige Anforderungen an WKK-Anlagen und die Chancen von flexiblen betriebsweisen beschrieben. Der nächste Vortrag war dem Thema Strom und Wärme aus Holz gewidmet. Der verantwortliche für Fernwärmenetze Dr. Giulio Caimi von der Romande Energie sprach über ihre zwei neuen Holzgas-Anlagen in der Westschweiz.

Beim anschliessenden Apéro war genügend Zeit für Gespräche und Diskussionen unter den Teilnehmern. Zudem waren die Partner und Lieferanten mit einem Stand vor Ort und es bot sich die Gelegenheit direkt mit allen Spezialisten zu reden.

Dieser IWK Kundenanlass war wiederum ein Erfolg und beweist das grosse Interesse an unseren WKK Produkten und Dienstleistungen. Die Wärme-Kraft-Kopplung und Power-to-Gas ist Teil der Lösung zur erfolgreicher Umsetzung der Energiestrategie 2050. WKK liefert im Winterhalbjahr Strom und Wärme und reduziert dabei die Strom Importabhängigkeit und erhöht die Versorgungssicherheit.

IWK Kundenanlass 2019 - 0011IWK Kundenanlass 2019 - 0016IWK Kundenanlass 2019 - 0033IWK Kundenanlass 2019 - 0047IWK Kundenanlass 2019 - 0065IWK Kundenanlass 2019 - 0062IWK Kundenanlass 2019 - 0074IWK Kundenanlass 2019 - 0008IWK Kundenanlass 2019 - 0007IWK Kundenanlass 2019 - 0004IWK Kundenanlass 2019 - 0002IWK Kundenanlass 2019 - 0040IWK Kundenanlass 2019 - 0082IWK Kundenanlass 2019 - 0083IWK Kundenanlass 2019 - 0006

Quelle: www.iwk.ch

23. September 2019

Einbringung eines Jenbacher in neues Holzgas-Kraftwerk

Der vielseitige Einsatz macht Holz als Energieträger immer interessanter: CO2 neutral Strom und Wärme erzeugen!

Auf den Bilder sehen Sie die Einbringung eines Jenbacher Gasmotor in ein neues Holzgas-Kraftwerk in der Westschweiz. Die elektrische Leistung des Jenbacher Typ 416 liegt bei 650 kWel. bei einem Wirkungsgrad von nahezu 39%. Die Inbetriebnahme dieses hochmodernen Kraftwerkes ist für Herbst 2019 geplant.

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Quelle: www.iwk.ch

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