Aktuelles

4. Juni 2018

ENERGIE 360° BAUT BETEILIGUNG IM BEREICH WKK AUS

Energie 360° baut ihre strategische Beteiligung im Bereich Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen aus. Sie beteiligt sich an der Engine Power Systems Thomsen & Co. GmbH (EPS), die Projekte mit Blockheizkraftwerken entwickelt und realisiert.

«Wärme-Kraft-Kopplung birgt grosses Potenzial für die Nutzung von erneuerbaren Energien. Deshalb wollen wir diese Technologie auf unserem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft unbedingt nutzen», sagt Jörg Wild, CEO von Energie 360°. Aus diesem Grund baut das Unternehmen seine strategischen Beteiligungen im Markt für Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen aus: Per 1. Juli beteiligt sich Energie 360° an der Engine Power Systems Thomsen & Co. GmbH (EPS) mit Sitz in Beesten (DE). Dazu wird eine Dachgesellschaft mit dem Namen BHKW & Energie Holding GmbH gegründet, in die auch der seit 2014 von Energie 360° gehaltene Anteil an der Ravensburger Energas BHKW GmbH überführt wird. Energie 360° hält einen Anteil von 71,9% an der Dachgesellschaft. Den Preis der Beteiligung geben Energie 360° und die verkaufende Kloska Group nicht bekannt. EPS und Energas entwickeln und realisieren beide Projekte mit Blockheizkraftwerken und bieten professionelle Wartungs- und Instandsetzungsdienstleistungen für solche Anlagen an. Der Zusammenschluss der Unternehmen steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes.

Energieeffiziente Anlagen

Blockheizkraftwerke produzieren gleichzeitig Wärme und Strom, weshalb sie sehr energieeffizient sind. Sie gelten zudem als wichtige Brückentechnologie, um den Umbau der Wärme- und Stromversorgung in Richtung erneuerbare Energie sicherzustellen. Auch das Bundesamt für Energie befasst sich im Rahmen des Forschungsprogramms «Verbrennungsbasierte Energiesysteme» mit der Wärme-Kraft-Kopplung. Die von EPS und Energas realisierten Anlagen nutzen Biogas und Erdgas als Energieträger; zum Einsatz kommen sie vor allem im industriellen und gewerblichen Segment sowie bei landwirtschaftlichen Biogasanlagen. Bereits seit 2014 ist Energie 360° an der IWK Integrierte Wärme und Kraft AG in Seuzach/Winterthur beteiligt, die wie die beiden deutschen Unternehmen Energielösungen im Bereich Wärme-Kraft-Kopplung mit Gasmotoren anbietet. «Durch unsere Beteiligungen leisten wir einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser wichtigen Technologie», so Jörg Wild weiter. «Im Einklang mit der Energieplanung der Stadt Zürich machen wir Energie immer mehr erneuerbar. Deshalb partizipieren wir am Markt für Wärme-Kraft-Kopplung und beteiligen uns an innovativen Unternehmen wie EPS und Energas.»

Quelle: Medienmitteilung Energie 360°

25. Mai 2018

Innovative Gasmotoren für eine saubere Energiezukunft

Flexibilität in der Energieversorgung ist heute mehr denn je gefragt. Und genau damit punkten Gasmotoren. Deshalb werden sie auch immer häufiger eingesetzt, um einzuspringen, sobald Wind und Sonne einmal keinen Strom liefern. Das aktuellste Beispiel dafür ist das neue Gasmotoren-Heizkraftwerk in Kiel mit 20 Jenbacher 9.5 MW Gasmotoren. Dieses modernste 190 MW Kraftwerk hat eine hohe Betriebsflexibilität mit einer Startzeit von weniger als 5 Minuten bis Volllast. Alle weiteren Highlights finden Sie im Artikel:

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Quelle: E&M special vom 15. Mai 2018 

23. April 2018

WKK – UNVERZICHTBAR FÜR DIE VERSORGUNGSSICHERHEIT

Freitag, 22. Juni 2018 um 13.30 Uhr
Bundesamt für Energie, Mühlestrasse 4, 3063 Ittigen/Bern

Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) sichert und verbindet die Gas-, Strom- und Wärmeversorgung. Sie ermöglicht die Koexistenz und die Nutzung der Flexibilität dieser systemrelevanten Infrastrukturanlagen. Dies insbesondere im Kontext mit stark fluktuierender und saisonal schwankender Stromerzeugung. WKK ist deshalb unverzichtbar für die Versorgungssicherheit und die Eigenständigkeit der Schweizer Stromversorgung. Dank zunehmendem Anteil an erneuerbarem Gas im Erdgasnetz kann die Sicherung der Energieversorgung mit WKK auch vollständig CO2-frei erfolgen.

Um Sie über aktuelle Entwicklungen und erfolgreiche Beispiele aus der Praxis zu informieren, führen wir wiederum ein WKK-Forum im bewährten Format einer Nachmittagsveranstaltung durch. Dank der Unterstützung durch das Bundesamt für Energie findet diese in deren Lokalitäten in Ittigen bei Bern statt.

Erstmals wird der Anlass gemeinsam mit dem WKK-Fachverband organisiert.

Programm

Anmeldung

7. Februar 2018

Pragmatische Koexistenz von Fernwärme und Erdgasnetz mit Sektorenkopplung

Der Sektorenkopplung der Energiesysteme wird ein grosses Potential zur Energieeinsparung, zur Aufrechterhaltung der sicheren Versorgung und zur Kosteneinsparung zugestanden. Gemeinden mit Strom-, Erdgas- und Wärmenetz werden zunehmend mit der Frage nach Optimierung konfrontiert, insbesondere auch auf Druck schwindender Margen beim Strom und zukünftig bei Gas.

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Zum Glück gibt es Städte, Unternehmen und Private die es verstanden haben nicht nur von nachhaltigen Lösungen zu reden sondern diese auch tatsächlich in der Praxis zu bauen. Sehr gute und vorbildliche Leistung der Stadt St. Gallen!

Quelle: HK-Gebäudetechnik 1/18

18. Januar 2018

12. Schweizerischer Stromkongress: „Welche Rolle werden die Stromunternehmen spielen?“

Am 12. Schweizerischen Stromkongress vom 15. Januar 2018 in Bern, organisiert vom Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) und Electrosuisse, beschäftigten sich über 400 hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Strombranche mit der Energiezukunft der Schweiz. 

Auszug aus der Rede von Bundesrätin Doris Leuthard:  Der Energiesektor steht nicht nur VOR grossen Herausforderungen – die Energiewelt steckt MITTEN drin. Aus der politischen Perspektive herrschte 2017 Freude! Das deutliche Ja zum Energiegesetz brachte Klärung – auch für die Branche. Dieses Ja ist … unter anderem Auftrag für eine langfristig sichere Stromversorgung ohne Kernenergie. An der Preisfront zumindest haben wir mit einem Durchschnittspreis pro Haushalt H4 von 20,4 Rappen trotz KEV einen Preis unter dem von 2015. Die Preisspanne zwischen dem tiefsten und höchsten Anbieter liegt bei 17,79 bis 24,07 Rappen und somit weit auseinander, was wir aber schon vor 10 Jahren hatten….

Ganze Rede  

Auszug aus dem Referat von Michael Wider, Präsident VSE:  «Wenn wir bewahren wollen, was wir haben, müssen wir vieles ändern». Dieses Zitat ist auch gleich die Kürzest-Zusammenfassung meiner folgenden Ausführungen. Es stammt von Johann Wolfgang von Goethe. Dazumal entstand eine Wirtschaft, die vor allem durch die Mechanismen des Marktes gesteuert wurde – die zentrale staatliche Lenkung verlor an Bedeutung. Auf diesen Markt möchte ich zu sprechen kommen. Denn für die Stromunternehmen verändert er sich gerade in drastischer Weise. Und im Gegensatz zu Goethe, der sich zeitlebens nie Sorgen um Geld zu machen brauchte, sieht es für die industrielle Strombranche anders aus….

Ganzes Referat 

Quelle: VSE und  UVEK, Januar 2018

8. Januar 2018

Energas wächst in Kulmbach

Die IWK Schwestergesellschaft Energas BHKW GmbH in Deutschland baut für 1.75 Millionen Euro eine neue Niederlassung in Nordbayern. Die Energas erwirtschaftet mit 70 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 35 Millionen Euro. Beachtlich, denn mit erst elf Jahren handelt es sich um ein junges Unternehmen. Seit der Gründung 2006 ist die Energas kontinuierlich gewachsen. Das Geschäft, das ist Verkauf, Einbau und Wartung von Blockheizkraftwerken. Die Motoren bezieht man vom renommierten österreichischen Hersteller GE Jenbacher aus dem Tirol.

Siehe Artikel

Quelle: Bayerische Rundschau vom 29.12.2017

28. November 2017

Wie wichtig ist WKK?

Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) ist eine wichtige Brückentechnologie und wertvolle Stütze für die Versorgungssicherheit und den Eigenversorgungsgrad. Damit kann der geplante Ausstieg aus der Atomenergie und der Umbau der Schweizer Wärme- und Stromversorgung in Richtung erneuerbare Energie sichergestellt werden.
 
Die politischen Ziele die Wärmeproduktion und die Mobilität zu „entkarbonisieren“, erfordern einen starken Zubau an Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen. Der Strombedarf wird somit substantiell steigen, bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Atomenergie. WKK-Anlagen können die gewünschte Versorgungssicherheit gewährleisten und den Eigenversorgungsgrad erhöhen. Die optimale Sektorenkopplung von Strom, Wärme und Mobilität ist der Lösungsansatz der Zukunft.
 
Abstract herunterladen aus V3E Vortrag an der SVGW- Gas- und Wärmefachtagung vom 14. November 2017 in Olten
 
Quelle: v3e

16. November 2017

Gefahr von Blackouts nimmt zu

Die Stromnetze werden immer unsicherer. Die Netzbetreibergesellschaften in der Schweiz und Deutschland müssen häufiger eingreifen. Im Jahr 2011 musste Swissgrid zwei Mal ins Stromnetz eingreifen. 2016 waren es bereits 100 Mal mehr. In Deutschland waren es 2003 drei Eingriffe zur Stabilisierung. 2016 waren es gemäss dem deutschen Netzsimulator Gridlab über 1000 Eingriffe, damit es nicht zu schwerwiegenden Problemen wie einem Blackout kam. In Deutschland betrugen die Kosten 2016 für diese Eingriffe gemäss Aussage von Herrn Bernd Benser von Gridlab mehr als 1 Milliarde Euro. Die europäischen Stromnetze sind sehr eng miteinander verbunden und von einander abhängig. Grössere und längere Blackouts hätten katastrophale Auswirkungen auf unser vom Strom abhängigen Lebenstil.

Gemäss Swissgrid liegt der Grund für diese Probleme im Zubau von erneuerbaren Energien wie Wind und Solar sowie der Liberalisierung der Märkte. Die Stromversorgung soll nicht mehr durch einige Grosskraftwerke, sondern durch tausende dezentraler Windräder und Solardächer gewährleistet werden. Diese produzieren allerdings nicht dann Strom, wenn man ihn braucht, sondern wenn es das Wetter zulässt. Diese Produktion ist daher nicht prognostizier- und planbar.

Hinzu kommt die Zunahme von Cyberattacken auf Infrastrukturanlagen wie z.B. auf die Telekommunikation, Öffentlichen Verkehr, Industriebetriebe oder eben auf die Stromversorgung. Das Sicherheitsdesign von vielen Stromproduktions- und Übertragungssystemen ist oft relativ alt und die Modernisierung hinkt wegen den enormen Kosten hinterher. Die neuen Technologien wie Smartgrid und Smartmetering sind anfälliger auf fremde Zugriffe. Die Frage ist hier sicherlich berechtigt: Herrscht ein „unrealistischer Optimismus“ gegenüber der Gefahr von Blackouts?

Artikel Basler Zeitung herunterladen

3 Sat Sendung „Wie sicher sind unsere Netze “ anschauen

Quelle:
Artikel Basler Zeitung vom 10. November 2017
3 Sat Sendung „Wie sicher sind unsere Netze?“ vom 8. November 2017

9. November 2017

In 5 Minuten von 0 auf 190 Megawatt

Als Generalunternehmerin plant und errichtet die Alpiq Tochtergesellschaft Kraftanlagen München in modularer Bauweise eine Wärme-Kraft-Kopplung`s (WKK) Anlage mit 20 GE Jenbacher Modulen des Typ JMS 920 mit je 9.5 MW elektrischer Leistung. Das europaweit einzigartige Projekt setzt Massstäbe in Sachen Flexibilität, Effizienz und ökologischer Nachhaltigkeit. Der Standort an der Ostsee erfordert extrem flexible Technik: Wegen des hohen Anteils an Windstrom im regionalen Netz müssen Kraftwerke zukünftig in der Lage sein, innerhalb kürzester Zeit Schwankungen im Netz auszugleichen.
 
Das Kraftwerk an der Kieler Förde kann in nur fünf Minuten von 0 auf 190 Megawatt hochgefahren werden. Möglich machen das 20 Gasmotoren, die individuell regelbar sind. Die Anlage erzeugt zudem bis zu 192 MW Fernwärme: Diese wird entweder in das Fernwärmenetz der Stadt Kiel eingespeist oder in einem Heisswasserspeicher eingelagert, um später zur Verfügung zu stehen. Dadurch lassen sich Stromerzeugung und Wärmeeinspeisung zeitlich voneinander entkoppeln. Das flexible Kraftwerk kann nach Bedarf Energie produzieren und liefern. Verglichen mit dem Kohlekraftwerk, das durch die neue Anlage ersetzt wird, verringert sich der CO2-Ausstoss um über 70 Prozent.
 
Link zum Generalunternehmer Alpiq
 
Quelle: Alpiq

19. Oktober 2017

Energie erzeugen, statt Schweine füttern

Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) führt zu einer hohen Energieeffizienz, was von verschiedensten Energieerzeugern zunehmend erkannt wird. Das belegte wieder einmal das WKK-Forum, das Ende Juni an der ETH-Zürich mit einem neuen Teilnehmerrekord stattfand. Ein Aspekt dabei war auch, dass die Primärenergie nicht unbedingt Erdgas sein muss.

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Quelle: Aqua & Gas Nr. 10 / 2017