Aktuelles

16. November 2022

Das war das POWERLOOP-Forum 2022 – spannend und inspirierend

Wow, das war ein Spektakel! Nach einem powervollen Licht-Show-Auftakt konnte der Präsident Daniel Dillier am 9. November 2022 die rund 200 anwesenden Gäste zum Forum 2022 begrüssen. Dabei betonte er die technologischen Vorteile der Wärme-Kraft-Kopplung (WKK), die Notwendigkeit von Power-to-Gas (P2G) und verwies auf die politischen Hürden, die noch zu überwinden sind.

Mehr WKK & P2G für die Energie-Zukunft
Als Keynote und Start in das Forums-Programm zeigte in der Folge Klaus Riva als Vertreter des Bundesamtes für Energie auf, wie der Bund die Energie-Perspektive 2050+ sieht und welche Rolle die Technologien WKK und P2G spielen sollen. Aus Sicht des Städteverbandes ist das zu wenig: Ronny Kaufmann, CEO von Swisspower, fordert mehr WKK und P2G – nicht nur als Notwendigkeit für die Winterversorgung, sondern auch als stabilisierendes Element in der Versorgung.

Methanol- und Käse-Inspiration
Sehr gut angekommen ist auch das weitere Programm: einerseits Carsten Eisenkrämer, CEO von Silent Power, der erklärte, was mit Methanol alles möglich ist und andererseits Martin Götschi aus dem Emmental, der zeigte, was es braucht, bis man Käse mit eigener Bioenergie herstellen kann. 

Politik am Podium
Es gibt viele tolle Ideen, aber die Hürden sind oft hoch. Wo klemmt’s? Diese Frage versuchte das Podium mit Nationalrätin Barbara Schaffner, Ständerat Othmar Reichmuth, Stefan Schaffner (CEO IWK), Michael Frank (Direktor VSE/OSTRAL) und Zoe Stadler (Ostschweizer Fachhochschule) zu klären. Vieles kann im Rahmen der anstehenden Gesetzesrevisionen verbessert werden – wir hoffen das Beste!   

Die Tischausstellung fand Anklang und erweckte viel Interesse – daher geht ein ganz grosses Dankeschön an die Sponsoren und Aussteller.

Insofern freuen wir uns, wenn Sie nächstes Jahr wieder dabei sind. Kommen Sie gut durch den Winter – Strom und Wärme gibt’s bei Bedarf von POWERLOOP. Ein kleiner Rückblick lohnt sich – schauen Sie sich die Galerie zum Event unten an!

Hier sind zudem die Präsentationen zu den spannenden Referaten zu finden:

 

 

  

Quelle: powerloop.ch 

28. Oktober 2022

Noch zwei Wochen bis zum POWERLOOP-Forum 2022

Der 9. November 2022 rückt näher, die Vermarktung ist am Laufen und die Anmeldungen flattern ins Haus. Die Vorbereitungen für das diesjährige POWERLOOP-Forum laufen auf Hochtouren. Haben Sie sich bereits angemeldet? Falls nicht, sollten Sie das nun unter diesem Link tun.

Es erwarten Sie ein spannendes Programm mit hochkarätigen Persönlichkeiten: Nationalrätin Barbara Schaffner, Ständerat Othmar Reichmuth, Michael Frank (VSE/OSTRAL), Ronny Kaufmann (Swisspower), Klaus Riva (bfe), Zoe Stadler (OST), Carsten Eisenkrämer (Silent Power), Stefan Schaffner (IWK), Käsemeister und Energiewirt Martin Götschi sowie unser Präsident Daniel Dillier.

Die offizielle Einladung inklusive Programm und Sponsoren: Einladung POWERLOOP-Forum 2022

Jetzt POWERLOOP auf LinkedIn folgen und fleissig liken: 

 

 Quelle www.powerloop.ch

11. Oktober 2022

IWK-Event 2022 in St. Gallen

Am 29. September 2022 fand die 3. Auflage des IWK-Events statt. Dieser Anlass stösste auf reges Interesse mit über 70 Gästen. Wir waren zu Besuch auf der eindrücklichen Fernwärmezentrale Lukasmühle bei den St. Galler Stadtwerken. Neben den leistungsstarken Kesselanlagen sind zwei BHKW`s Teil dieser imposanten und modernen Energieanlage, welche Strom und Wärme für die Stadt St. Gallen produziert. Bei den BHKW`s handelt es sich um zwei effiziente INNIO Jenbacher Module des Typs 612er mit je 2 MW elektrischer und je etwas über 2 MW thermischer Leistung bei einem Gesamtwirkungsgrad von 91%.

Nach der Begrüssung und Einleitung durch Stefan Schaffner (Geschäftsführer IWK) wurde von Kurt Lanz (Geschäftsführer POWERLOOP) über die Versorgungssicherheit mit WKK referiert. Ebenfalls hat Herr Lanz den aktuellen Stand des POWERLOOP Modells präsentiert. Martin Schneider (Senior Product Manager INNIO Jenbacher) erklärte den Weg ins post-fossile Zeitalter und die Rolle der WKK in der Energiewende. Das Referat von Thomas Peyer (Senior Consultant Swisspower AG) führte uns zu den Multi-Energy-Hubs in Verbindung mit erneuerbaren Energien durch WKK und Power-to-Gas. Es folgte Raphael Schneider (Geschäftsführer Contegra AG) welcher für die Planung und Projektierung der leistungsstarken Fernwärmezentrale Lukasmühle verantwortlich war. Er erklärte die Anforderungen und betriebsweise einer solch komplexen Anlage. Das Schlusswort gebührte Daniel Dillier (Präsident IWK und POWERLOOP). Mit viel Leidenschaft und Kompetenz wird seit Jahrzehnten auf politischer Ebene auf die Chancen und Vorteile der WKK hingewiesen. Für die Energiewende ist die WKK ein wichtiger Teil der Lösung.
Im Anschluss erhielten die Teilnehmer eine Führung durch diese neue Fernwärmezentrale. Beim Apéro Riche war genügend Zeit für Networking. Zudem bot sich die Gelegenheit für Fachgespräche mit den Referenten, den Vertretern von INNIO Jenbacher und IWK Spezialisten. Wir danken den Stadtwerken von St. Gallen herzlich für ihren schönen Empfang. Allen Besuchern für das Interesse an unserem IWK-Event 2022 und für ihr persönliches Engagement für die Wärme-Kraft-Kopplung!
 
  
  
 
 
Quelle www.iwk.ch

6. September 2022

Förderbeiträge für Biogasanlagen mit WKK

 
 
Organische Abfälle sind Energie und helfen gegen den Strommangel! Doch leider wird die Biomasse noch zu wenig genutzt. Das neue Energiefördergesetz will der Biomasse neuen Schub verleihen. Im Moment befindet es sich in der Vernehmlassung und soll ab dem 01.01.2023 in Kraft treten. In Zukunft könnten in der Schweiz 10 - 15 % des heutigen Erdgases mit Biogas ersetzt werden.
 
Dafür braucht es die Landwirtschaft wo sich Bauern zusammenschließen und eine Vergärungsanlage betreiben. Dort wird Kuhmist, Abschnitte von Getreide, Gemüse etc. fermentiert. In den urbanen Gebieten sollen vermehrt industrielle Biogasanlagen die Abfälle von Restaurantbetrieben und privaten Haushaltungen einsammeln. Auch können die Gemeinden Ihre Rasen und Grüngut-Abschnitte in diese Einrichtungen bringen damit diese künftig kontrolliert vergärt werden können. Zu oft verrotten die Abschnitte auf einem Haufen am Feldrand, was zu erheblicher klimaschädlicher Methanbildung führt.…und genau dieses Methan wird in einer Biogasanlage gesammelt, gereinigt und einem Blockheizkraftwerk zugeführt wo wertvoller Strom und Wärme erzeugt werden.
 
Die IWK bietet maßgeschneiderte Lösungen für die Strom- und Wärmeerzeugung mit Biogas. Wir sind Ihr Spezialist rund um die Wärme-Kraft-Kopplung!
 

  

Quelle: www.iwk.ch

31. August 2022

Lichtblick mit Blockheizkraftwerken

Die Schweiz am Sonntag berichtete am 27. August 2022 über die vom schweizerischen Fachverband POWERLOOP angebotene Hilfeleistung in der aktuellen Energiekrise. POWERLOOP hat nach entsprechenden Abklärungen angeboten Produktionskapazitäten für bis zu 150 Megawatt - rund 75 BHKW`s mit durchschnittlich 2 MW Leistung - zu liefern und mit einer ausreichenden Menge an sogenannten LNG-Tanks – also grossen 17-Tonnen-Tankbehältern, die mit Flüssiggas gefüllt sind – auszustatten. Weitere Abklärungen sind am Laufen!

Lesen die die öffentlich verfügbare Berichterstattung von watson.ch: Stromkrise: Energieverband kann Hälfte der nötigen Winterreserve liefern (watson.ch)

 

Quelle: www.powerloop.ch

25. Juli 2022

Technikerschulung für Sondergase

Weiterbildung hat bei der IWK einen hohen Stellenwert. Aus aktuellem Grund fand diese Technikerschulung zum Thema Sondergase mit Schwerpunkt Holzgas statt. Das im 2. Quartal 2022 in Betrieb genommene klimapositive Holzheizkraftwerk der Bioenergie Frauenfeld mit ihren 4 x 1 MW INNIO Jenbacher BHKW`s ist eines der grössten und modernsten Kraftwerke dieser Art. Die eingesetzten Gasmotoren sind speziell für die Nutzung von Holzgas konzipiert. Dies erfordert auch dauernde Schulungen unserer Techniker. Diese Schulung umfasste einen theoretischen und einen praktischen Teil und wurde von INNIO Jenbacher-Spezialisten durchgeführt. Gleichzeitig wurde auch über technische Weiterentwicklungen informiert. Die Motoren vom Typ 420 sind unter anderem mit einer neu entwickelten Wärmeauskopplung ausgerüstet. Diese erlaubt eine kompaktere Bauweise. Gleichzeitig wird bei der Bioenergie Frauenfeld die Hochtemperaturwärme für den Antrieb eines ORC (Organic Rankine Cycle) verwendet. Damit entsteht zusätzlicher elektrischer Strom. Ein grosser Dank an die IWK Techniker für ihren täglichen Einsatz und ihrem leidenschaftlichen Engagement für zufriedene Kunden.

 

Quelle: www.iwk.ch

5. Juli 2022

Das POWERLOOP-Modell schafft eine nachhaltige Lösung für die Versorgungssicherheit der Schweiz

POWERLOOP ist der Schweizerische Fachverband, der sich für eine saubere und bezahlbare Versorgungssicherheit in der Schweiz mit Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) und Power-to-Gas (P2G) einsetzt. Mit seinem POWERLOOP-Modell steuert POWERLOOP seinen Anteil zu einer nachhaltigen Lösung zur Versorgungssicherheit mit Strom und Wärme in der Schweiz bei. Das Modell forciert den sinnvollen Ausbau von dezentralen Wärme-Kraft-Kopplungs (WKK)-Anlagen, welche sich für eine effiziente Strom- und Wärmeversorgung am Ort des Bedarfs eignen. So liegt der Gesamtwirkungsgrad von WKK-Anlagen liegt bei über 90%. Die dezentrale WKK-Lösung ist dabei eine optimale Ergänzung des geplanten Ausbaus der erneuerbaren Energien, weil sie einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Gesamtsystems auf dem Weg zum Netto-Null-Ziel leisten kann.

 

 

 

14. Juni 2022

Bioenergie Frauenfeld – in Betrieb!

Das Holzheizkraftwerk Bioenergie Frauenfeld ist ein Leuchtturmprojekt für die hocheffiziente Nutzung von Biomasse und zeigt anschaulich das Potential des nachwachsenden, heimischen Rohstoffes Holz für die Energiewende. Neben der Produktion von Strom und Wärme entsteht Biokohle. Dies ist ein wertvoller Rohstoff, welcher in der Bau- und Landwirtschaft vielseitig verwendet werden kann. 

Die Bioenergie Frauenfeld (Tochterfirma von Zucker Schweiz und Energie 360°) hat sich für ein innovatives Holzheizkraftwerk von SynCraft entschieden, welches mit Holzgas vier 1 MW INNIO Jenbacher Motoren antreibt. Mit einer elektrischen Gesamtleistung von 4 MW, eine der weltweit grössten Anlagen dieser Art, liefert das klimapositive Kraftwerk Strom für 8000 Haushalte sowie Wärme für die Zuckerfabrik und die Stadt Frauenfeld.

Das gesamte Holzheizkraftwerk wurde in der Rekordzeit von nur 16 Monaten gebaut. Baubeginn war Dezember 2020 und im Mai 2022 war das Kraftwerk in Betrieb. Die IWK ist stolz darauf, ein Teil dieser tollen Innovation sein zu dürfen und bedankt sich herzlichst bei der Bioenergie Frauenfeld und seinem Team. 

  

Quelle: www.iwk.ch

9. Mai 2022

„Fine-Tuning“ von Jenbacher Holzgas-Motoren

Das Holzheizkraftwerk der Bioenergie Frauenfeld AG mit vier INNIO Jenbacher Motoren von je 1 MW elektrischer Leistung ist aktuell die grösste Holzvergasungsanlage in Europa. Das Ziel dieses „Fine-Tuning“ ist den bestmöglichen ökologischen und ökonomischen Betrieb der Anlage bei gleichzeitig höchster Verfügbarkeit zu erreichen.

Die Anforderungen an einen Holzgas-Motor sind sehr komplex. Anders als bei normalen Gasmotoren mit hohem Methananteil (Erdgas, Biogas, Klärgas, etc.) dient bei Holzgas vor allem der Wasserstoff als Brennstoff. Die Entzündung des Luft-Wasserstoff-Gemisches erfolgt viel schneller als bei Erd- bzw. Biogas. Dadurch ist die Explosion im Brennraum weniger gut zu kontrollieren. Mit Hilfe einer Einzelüberwachung der Zylinder und feiner Sensorik kann der Motor dennoch optimal betrieben werden.

Wasserstoff begünstigt das Klopfen im Zylinder was einen Einfluss auf die Lebensdauer und die Leistung des Motors haben kann. Es ist daher wichtig den richtigen Zündzeitpunkt zu finden. Gleichzeitig ist dieser ausschlaggebend für eine saubere Verbrennung bei bestmöglichem elektrischen Wirkungsgrad. Mit verschiedenen Sensoren im Bereich des Zylinderkopfs und einer leistungsfähigen digitalen Steuerung für das Zündsystem, wird in Millisekunden der richtige Zündzeitpunkt kontinuierlich angepasst. Das grosse Know-How von INNIO Jenbacher machen es möglich, modernste Holzgas-Motoren wirtschaftlich und mit hohem Wirkungsgrad zu betreiben.

  

Quelle: www.iwk.ch

2. Mai 2022

Mit Mist und Gülle gegen die Stromlücke

Die Nutzung von Hofdünger zur Energiegewinnung würde wesentlich zu drei Zielen beitragen: Ersatz fossiler Brennstoffe, klimafreundlichere Landwirtschaft und grössere Selbstversorgung. Warum setzen wir nicht stärker auf Mist und Gülle? Der Ukraine-Krieg führt uns vor Augen, wie massiv die Schweiz von ausländischen fossilen Energiequellen abhängig ist. Dabei hätten wir es in der Hand, den Grad der Selbstversorgung mit nachhaltiger Energie zu erhöhen. Neben den bekannten Ressourcen wie Wasser, Sonne und Wind gibt es eine Energiequelle, die wir noch kaum nutzen: Mist und Gülle, die täglich in hohen Mengen in der Landwirtschaft anfallen. 

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Quelle: www.nzz.ch

 

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