Aktuelles

12. August 2019

Lösung des Klimaproblems

In der Rubrik „Reflexe“ – Kommentare zum Wirtschaftsgeschehen doppelt Giorgio V. Müller – WKK angeht – nach. Der Titel lautet: „Schweizer Gasindustrie könnte aktiver sein“ und ist ein regelrechtes Plädoyer für den Einsatz von WKK und Power-to-Gas zur Verbesserung der Stromversorgungssicherheit in der Schweiz. Die „Gasiers“ hätten die Chance, zu beweisen, dass sie in der Klimathematik nicht nur das Problem, sondern auch Teil der Lösung sind, schreibt der Journalist zum Schluss des Artikels.

Artikel herunterladen: "Die Schweizer Gasbranche könnte aktiver sein"

Quelle: NZZ vom 26. Juli 2019

6. August 2019

Die NZZ befasst sich mit dem Gasmarkt und auch mit WKK!

Unter dem zwar etwas wenig schmeichelhaften Titel „Am Schweizer Gasmarkt schauen die privaten Konsumenten in die Röhre“ befasst sich Giorgio V. Müller mit der Branche im Vorfeld zum geplanten Gasversorgungsgesetz. Aus unserer Sicht erfreulich ist, dass er sich auch Gedanken zur Stromversorgungssicherheit im Winter macht und zum Schluss kommt, dass Erdgas hier eine wichtige Rolle spielen sollte.

Dass der Artikel mit einer Beschreibung der Möglichkeiten von denzentraler Stromproduktion mittels Wärem-Kraft-Kopplung (WKK) endet, freut uns enorm. Eigentlich sollte uns das nun Ansporn genug sein, entsprechende Projekte zu starten bzw. umzusetzen.

Artikel herunterladen: "Am Schweizer Gasmarkt schauen die privaten Konsumenten in die Röhre"

Quelle: NZZ vom 26. Juli 2019

8. Juli 2019

Der Schweiz geht der Strom aus

NZZ am Sonntag sagt in ihrer Ausgabe vom 7. Juli 2019: Eine brisante Studie der Forschungsanstalt Empa zeigt: Setzten wir für Klimaschutz massiv auf Wärmepumpen und Elektroautos, droht uns im Winter ein gigantisches Stromdefizit.
 
«Im Winterhalbjahr würden uns gemäss unserer Studie 22 Terawattstunden Strom fehlen», erklärt Forscher Martin Rüdisüli von der Abteilung Urban Energy Systems der Empa. «Das ist eine enorm grosse Menge.» In den letzten Jahren lag das Defizit im Winterhalbjahr im Schnitt bei rund 4 Terawattstunden - fünfeinhalbmal tiefer.
 
Die Forscher ziehen aus der Studie vor allem einen Schluss. Wir dürfen die verschiedenen Energiesektoren nicht gegeneinander ausspielen. So könnte aus ihrer Sicht Gas weiterhin eine wichtige Rolle spielen. „Erdgas ist die sauberste fossile Energie“.
 
Quelle: NZZ am Sonntag vom 07. Juli 2019

11. Juni 2019

Die Stromlücke im Winter, und wie sie sich stopfen lässt

Der kombinierte, aber gemässigte Zubau von dezentralen WKK- und Solarstrom-Anlagen bietet eine optimale Lösung, um die Atomenergie zu ersetzen und das Sommer-Winter-Gefälle in der Schweizer Stromversorgung auszugleichen. Denn in den Sektoren Verkehr, Raumwärme, Industrie und Gewerbe kann die Schweiz viel mehr fossile Energie einsparen, als zusätzliche effiziente WKK-Anlagen benötigen. Unter dem Strich resultiert trotz zusätzlicher WKK-Anlagen ein deutlicher Rückgang der CO2-Emissionen.
 
ElCom-Präsident Carlo Schmid wies an ihrer Jahresmedienkonferenz in Bern ebenfalls auf die wachsende inländische Versorgungslücke im Winterhalbjahr hin. Dabei stellte er in Frage, dass die Schweiz künftig jederzeit genügend Strom importieren kann, denn auch in Süddeutschland könnte Strom nach dem Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie knapp werden. Deshalb müsse die Schweiz im Winterhalbjahr selber genügend Strom bereit stellen.
 
 
Quelle: www.infosperber.ch vom 5. Juni 2019

3. Juni 2019

Neues BHKW-Modul für Biogasanlage

Nach 90‘000 Betriebsstunden wurde das alte BHKW-Modul gegen ein neues, leistungsfähigeres BHKW-Modul ersetzt. Die Abgase werden von einem SCR-Katalysator gereinigt, damit können strengere Abgasnormen eingehalten werden. Die Platzverhältnisse dieser Containeranlage sind sehr eng, welche die Aus- und Einbringung erschwerte. Gleichzeitig wurde auch die Peripherie an die erhöhte Leistung angepasst. So wurde z.B. eine neue Heizwasserpumpe installiert, um der höheren Wärmeerzeugung des Jenbacher Motors Rechnung zu tragen.

Die elektrische Leistung kann zu einem späteren Zeitpunkt von neu 548 kWel. auf 635 kWel. erhöht werden, was dem Kunden eine grösstmögliche Flexibilität garantiert. Die produzierte elektrische Energie wird in das Stromnetz eingespeist und die Wärme kann für eine Pilzzucht genutzt werden. 

 

  

 

8. Mai 2019

Vermessung eines Holzgasmotors

Die Anforderungen an einen Holzgasmotor sind komplex und stellen eine grosse technische Herausforderung dar. Anders als bei normalen Gasmotoren mit hohem Methananteil wie z.B. bei Erdgas, Biogas oder Klärgas dient bei Holzgas, vor allem der Wasserstoff als Brennstoff. Die Entzündung des Luft- und Gasgemisches erfolgt dabei explosionsartiger, d.h. die Verbrennung im Brennraum ist weniger gut zu kontrollieren als bei methanhaltigem Gas.
 
Wasserstoff begünstigt das Klopfen im Zylinder, was einen Einfluss auf die Lebensdauer und die Leistung des Motors haben kann. Es ist daher wichtig den richtigen Zündzeitpunkt zu finden. Zudem ist dieser ausschlaggebend für eine saubere Verbrennung bei grösstmöglichem elektrischen Wirkungsgrad. Mit verschiedenen Sensoren im Bereich des Zylinderkopfes und einer leistungsfähigen digitalen Steuerung für das Zündsystem, wird in Millisekunden der richtige Zündzeitpunkt kontinuierlich angepasst. Durch das grosse technische Fachwissen von Jenbacher und der 2G Energietechnik ist es möglich, unsere Holzgasmotoren wirtschaftlich und mit hohem Wirkungsgrad zu betreiben.
 
Die Bilder zeigen die Einbringung des Jenbacher Holzgasmotors sowie die aufwendige Datensammlung bei einer Holzgasanlage in der Schweiz. Mittels Sensoren, Kabeln, Steuergeräten und Computern wird die grösstmögliche Leistung bei bestem Wirkungsgrad bestimmt. Mit der Vermessung und den optimierten Einstellungen erreichen unsere Holzgasanlagen einen ökologisch und ökonomisch optimalen Betrieb bei hoher Verfügbarkeit.
 
 
 
Quelle: IWK intern 

15. April 2019

Strom und Wärme aus Holz

Holz als erneuerbarer Energieträger ist der verlässlichste Rohstoff zur Stromgewinnung. Komplett witterungsunabhängig und jederzeit nach Bedarf verfügbar. Waldhackgut ist der Brennstoff für hochmoderne Holzkraftwerke. Erneuerbar, kostengünstig, regional erhältlich und absolut feinstaub- und rückstandsfrei in saubere Energie umwandelbar. Wie das geht entnehmen sie dem beiliegenden Bericht.  
 
 
Fotos eines solchen Holzkraftwerkes in Österreich.
 
 
Quelle: intern

21. Februar 2019

Minimale Stillstandszeit bei Longblocktausch

Ende 2018 hat IWK einen 625 kWel Longblocktausch bei einer Biogasanlage in der Westschweiz durchgeführt. Hierbei handelte es sich um einen Vorgang, der eine gute Koordination zwischen den Projekt- und Serviceteams von IWK, aber auch mit dem Kunden und unseren Logistikpartnern erforderte. Die Demontage des alten Motors mit gut 60 000 Bh, die Montage des neuen Motors und die Überholung des Generators, sowie die Inbetriebnahme konnten in weniger als 5 Tagen abgeschlossen werden Dadurch konnte für den Kunden eine minimale Stillstandszeit sichergestellt werden. Im Sommer 2019 folgt nun noch der Einbau der Biogasaufbereitung und der Abgasbehandlung mittels SCR-Katalysator zur Verbesserung der Emissionen.

Quelle: intern

  

 

25. Januar 2019

Verbandskräfte bündeln

An einer ausserordentlichen Generalversammlung in Buchs AG schlossen sich am 29.11.2018 der V3E Verband Effiziente Energie Erzeugung und der WKK-Fachverband zu POWERLOOP Schweizerischer Fachverband zusammen. Ziel dieser neuen Plattform ist die sichere und intelligente Energieversorgung der Schweiz entsprechend der Energiestrategie 2050.Gas, Strom und Wärme können für eine eigenständige und nachhaltige Versorgung der Schweiz sorgen, wenn sie in effizienten Kreisläufen verbunden werden — in einem «Loop». Deshalb der Verbandsname POWERLOOP. 

Ganzer Artikel HK-Gebäudetechnik herunterladen

Quelle: HK-Gebäudetechnik 1/19

23. Januar 2019

Gaskombikraftwerke wird es nicht geben

Anlässlich des 13. Stromkongresses von 17. und 18. Januar 2019 im Kursaal in Bern gab es interessante Aussagen wie Gaskombikraftwerke wird es in der Schweiz nicht geben. Hierzu würden sich keine politischen Mehrheiten finden lassen, sagte der frühere BFE-Direktor Walter Steinmann am Stromkongress. Steinmann betonte, dass Gas auf dem Weg in die Energiezukunft eine Rolle spielen könnte und sollte. "Dort wo Gas Zukunft hat, sollten wir vermehrt WKK reinhängen", sagte Steinmann mit Blick auf Peaks beim Strom- und Wärmebedarf. In der intelligenten Versorgung ganzer Quartiere mit Strom und Wärme sähen er und die Credit Suisse ein neues Geschäftsmodell für die Energieversorger.

Hier können Sie den "energate messenger" herunterladen.

Quelle: energate messenger.ch 18.01.2019

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