Aktuelles

11. April 2017

Wärme- und Kälteversorgung

Die Analyse von Kundenbedürfnissen bildet eine hervorragende Grundlage für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit in der Wärme- und Kälteversorgung. Mittels qualitativer Analysemethoden können die tatsächlichen Bedürfnisse herausgefunden und eine Basis für die zielorientierte Kommunikation mit Kundinnen und Kunden gelegt werden. Ein angewandtes Forschungsprojekt an der Universität Luzern befasst sich mit diesen Themen.

Bericht: Wärme- und Kälteversorgung - Analyse von Kundenbedürfnissen

Quelle: Fachmagazin "Aqua und Gas Nr. 4/2017" 

16. März 2017

Neuer GE Jenbacher Motor für Biogas

IWK durfte für eine grössere Ökostromanlage einen neuen GE Jenbacher Motor des Typs JMS 312 mit einer elektrischen Leistung von 530 kW liefern. Mit diesem sehr zuverlässigen Motor ist für die nächsten Jahren eine hohe Verfügbarkeit gewährleistet. Die Biogasanlage wird für die nächsten Jahren aus Grüngut über 3.5 Millionen kW CO2-neutralen Ökostrom jährlich produzieren. Wir sind sehr stolz einen wichtigen Beitrag dazu leisten zu dürfen.

19. Dezember 2016

Impressionen Weihnachtsfeier

Das Jahr 2016 ist bald vorbei. Wie jedes Jahr fand vor den Festtagen die traditionelle Weihnachtsfeier der IWK statt. Das Programm fing in diesem Jahr mit einer spannenden Werksbesichtigung der Firma Winterthur Gas & Diesel Ltd. an. Als technikbegeistertes Unternehmen waren wir natürlich über die riesigen Ausmassen der Marinemotoren fasziniert. Weiter ging es zum Weihnachtsmarkt in die Altstadt von Winterthur und anschliessend ins Restaurant Strauss. Da wurden nun die Technikbegeisterten zu Gourmets - denn als gelungene Überraschung durften wir unser Essen im Restaurant selber zubereiten. Die angenehme Atmosphäre sowie die gute Zusammenarbeit der Teams ergaben tolle Menü-Kreationen. Es bot sich auch die Gelegenheit in einem entspannten Umfeld sich auszutauschen und noch besser kennen zu lernen.
 
IWK wünscht allen Kunden, Lieferanten, Mitarbeitenden, Partnern, Familien und Freunden besinnliche und erholsame Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns jetzt schon, mit Ihnen gemeinsam ein erfolgreiches 2017 zu erleben.

21. November 2016

Daniel Dillier: „Wärme-Kraft-Kopplung – das Bindeglied zwischen Gas, Strom und Wärme“

Der Verband Effiziente Energie Erzeugung V3E setzt sich für die Wärme-Kraft-Kopplung (WKK), also die effiziente Nutzung von Energieressourcen zur gleichzeitigen Produktion von Wärme und Strom ein. Verbandspräsident Daniel Dillier führt im Interview aus, welches Potenzial diese Technologie hat und wie sie in der Schweiz als ideale Ergänzung zu Solar- und Windenergie wie auch zur Wasserkraft eingesetzt werden könnte, um insbesondere den hohen Energiebedarf im Winter zu decken. Dafür müssten aber die Rahmenbedingungen angepasst werden. Dillier zeigt verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten auf.
 
(das Interview herunterladen)
 
Quelle: Fachzeitschrift AQUA & GAS No 11/2016

27. Oktober 2016

Zunahme Stromproduktion mit WKK-Anlagen 2015

Die kürzlich vom Bundesamt für Energie publizierte Statistik «Thermische Stromproduktion inklusive Wärmekraftkopplung (WKK) 2015» zeigt eine erfreuliche Entwicklung. Die Anzahl der in der Schweiz installierten WKK-Anlagen nahm zu (+ 18 Anlagen). Darunter waren auch einige Grossanlagen. Die installierte Leistung stieg um 6.9 MW (+ 4.7 %) und die Stromproduktion um 17.3 GWh ( +3.0 %). Insgesamt wurden 2015 mit thermischen Stromerzeugungsanlagen 3’521 GWh Strom produziert. Bezogen auf die gesamte Stromproduktion in der Schweiz sind dies 5.3 %. WKK-Anlagen werden in der Regel nahe beim Verbraucher installiert, wodurch die Netzverluste gering sind. Gleichzeitig dienen sie der Versorgungssicherheit und zur Netzstabilisierung.

WKK-Statistik 2015 (herunterladen)

Quelle: BFE

25. Oktober 2016

Tagung: „Neue und konventionelle Energieträger in der Wärme und Kälteversorgung“

Die Universität Luzern veranstaltet am Freitag 2. Dezember 2016 eine Tagung mit dem Thema "Neue und konventionelle Energieträger in der Wärme- und Kälteversorgung“.
Nach einer Standortbestimmung aus der Sicht des Rechts, befassen wir uns mit der technischen Umsetzung von Wärme- und Kältenetzen sowie mit möglichen Geschäftsmodellen im Bereich der Wärme- und Kälteversorgung. Zwei Fallbeispiele (Fernkältenetz Berlin, Wärme-Kältenetz Aarau) ergänzen das Programm aus praktischer Sicht.

Programm herunterladen

Quelle: intern

17. Oktober 2016

Strompreis: Sicherheit nicht inbegriffen

Wärmekraftkopplung (WKK) liefert einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit lokaler Stromverteilnetze. Aber dies preist der Marktpreis für Strom nicht ein, der Tarifpreis für Konsumenten eher - eine der Aussagen am WKK-Forum des V3E (Verband Effiziente Energie-Erzeugung). «Der V3E will effiziente Stromerzeugung fördern. Dazu gehört WKK, weil sie sofort abrufbaren Strom in lokale Verteilnetze liefern kann», stellte Daniel Dillier, V3E-Präsident, zur Eröffnung des WKK-Forums an der ETH Zürich Ende Juni fest. Im Hinblick auf die Energiestrategie 2050 forderte er: «Wir brauchen Planungs-Sicherheit!»

(Newsbericht herunterladen)

Quelle: Fachzeitschrift HK Gebäudetechnik

2. August 2016

Einweihung der grössten Biogasanlage der Schweiz: Treize Cantons in Seigneux/Henniez (VD)

Vor ein paar Wochen wurde in der Westschweiz in Seigneux/Henniez die grösste landwirtschaftliche Biogasanlage der Schweiz in Betrieb genommen (Jährliche Produktion: 2.1 Mio m3 Biogas). Das Projekt wurde von Groupe E Greenwatt SA im Auftrag von Nestlé Waters Suisse umgesetzt.

IWK hat das BHKW zur Strom- und Wärmeproduktion geliefert. Einen Gasmotor von Jenbacher der 3er Reihe (12 Zylinder in V, Hubraum von 29 Liter) mit einer maximalen elektrischen Leistung von 637kW wurde eingesetzt. Der reibungslose Betrieb ist mit einem Vollwartungsvertrag für die BHKW-Anlage gesichert.

Mehr Details finden Sie unter folgenden Links:

http://www.groupe-e.ch/de/news/20160609/inbetriebnahme-der-groessten-landwirtschaftlichen-biogasanlage-der-schweiz
http://www.iwk.ch/de/assets/contentfiles/lieferprogramm/pdf/gasmotoren_baureihe_3.pdf

Quelle: intern

1. Juli 2016

Mehr Effizienz dank Wärme-Kraft-Kopplung

Das Energiekonzept 2050 der Stadt St.Gallen gibt vor, dass ein namhafter Teil der Strom- und Wärmeversorgung regional und mit Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) erzeugt werden soll. Mit dem produzierten Strom sollen unter anderem Wärmepumpen versorgt und mit der über Verbünde verteilten Abwärme fossile Heizungen ersetzt werden.

Der GE Jenbacher JMS 612 ist einer der ersten seiner Art in der Schweiz: Mit modernster Technik produziert die gasbetriebene WKK-Anlage gleichzeitig Wärme und Strom – und trägt so dazu bei, dass die Stadt St. Gallen entsprechend ihrem Energiekonzept jährlich bis zu 5‘000 Tonnen CO2 einsparen kann. Geliefert und installiert wurde die Anlage durch die IWK Integrierte Wärme und Kraft AG (IWK), an der Energie 360° mit 49 % beteiligt ist. Bei einer elektrischen Spitzenleistung von 2 Megawatt versorgt die Anlage primär im Winterhalbjahr rund 3000 Haushalte mit Strom beziehungsweise rund 5000 Haushalte mit Wärme. Künftig soll die Energieerzeugung mit WKK noch ausgebaut werden.

Die Stadt St.Gallen hat sich ehrgeizige Energieziele gesteckt. In allen Bereichen der Energieversorgung will sie deutlich effizienter werden. Als wichtiges Standbein der städtischen Stromversorgung sieht das Energiekonzept 2050 die Wärme-Kraft-Kopplung vor. Michael Stang von den Sankt Galler Stadtwerken erklärt: «So können wir den steigenden Strombedarf für die Elektromobilität und die dezentralen Wärmepumpenheizungen vor allem auch in den Wintermonaten decken, wenn nicht genug Solar- und Wasserstrom verfügbar ist.» Der Vorteil: Statt nur Wärme produzieren WKK-Anlagen gleichzeitig hochwertigen Strom. Das Gas, mit dem die Anlage läuft, wird somit noch effizienter genutzt.

Bis 2050 will die Stadt komplett ohne fossile Energien für reine Heizzwecke auskommen. «Erdgasbetriebene WKK-Anlagen sind für uns eine Brückenlösung, mit der wir unsere Energiebilanz schnell verbessern können, bis erneuerbare Energien ihre volle Kapazität erreicht haben», sagt Michael Stang. Geplant ist auch, dass die Anlagen im Laufe der Zeit mit einem grösseren Anteil Biogas betrieben werden.

Hoher Wirkungsgrad

Mit dieser WKK-Anlage – es ist die grösste in der Ostschweiz – sind die Stadtwerke durchwegs zufrieden. «Das war die richtige Entscheidung», sagt Michael Stang. Eine ausgefeilte Technik, der hohe elektrische Wirkungsgrad von 43,5 Prozent, aber auch die optimalen Bedingungen am Standort beim Kehrichtheizkraftwerk sorgen für maximale Effizienz. Die dezentrale Energieerzeugung leistet dabei gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Stabilität des lokalen Verteilnetzes – und das bei hoher Versorgungssicherheit.

Die Herausforderung für die IWK bestand vor allem in der hydraulischen Einbindung der Anlage in das bestehende Fernwärmenetz. «Durch die Grösse des Fernwärmenetzes galt es, die hohen Anforderungen an Heizwassertemperatur und Druck zu erfüllen – und das bei sehr engen Platzverhältnissen», erklärt Daniel Dillier von der IWK Integrierte Wärme und Kraft AG.

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1. Juni 2016

Stefan Schaffner ist neuer IWK Geschäftsführer

Es freut uns Ihnen mitzuteilen, dass Herr Stefan Schaffner ab 1.Juni 2016 neuer IWK Geschäftsführer ist. Nach einigen Herausforderungen im 2015 konnten wir grosse Verbesserungen in die Unternehmung bringen. Stefan Schaffner hat bereits in den zurückliegenden neun Monaten einen wichtigen Beitrag zu diesem Erfolg geleistet und kann als Geschäftsführer diese Entwicklung nun kontinuierlich weiterführen. Herr Schaffner war vor seiner Übernahme der Geschäftsleitungsfunktion bei der IWK Leiter Operations bei der Energie 360° AG im Bereich Energiedienstleistungen. Der bisherige IWK Geschäftsführer ad interim Herr Ingo Siefermann bleibt GL-Mitglied bei der IWK. Wir wünschen Stefan mit seinem Team viel Erfolg und Freude bei ihren Aufgaben!

 

Quelle: intern