Aktuelles

17. Oktober 2016

Strompreis: Sicherheit nicht inbegriffen

Wärmekraftkopplung (WKK) liefert einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit lokaler Stromverteilnetze. Aber dies preist der Marktpreis für Strom nicht ein, der Tarifpreis für Konsumenten eher - eine der Aussagen am WKK-Forum des V3E (Verband Effiziente Energie-Erzeugung). «Der V3E will effiziente Stromerzeugung fördern. Dazu gehört WKK, weil sie sofort abrufbaren Strom in lokale Verteilnetze liefern kann», stellte Daniel Dillier, V3E-Präsident, zur Eröffnung des WKK-Forums an der ETH Zürich Ende Juni fest. Im Hinblick auf die Energiestrategie 2050 forderte er: «Wir brauchen Planungs-Sicherheit!»

(Newsbericht herunterladen)

Quelle: Fachzeitschrift HK Gebäudetechnik

2. August 2016

Einweihung der grössten Biogasanlage der Schweiz: Treize Cantons in Seigneux/Henniez (VD)

Vor ein paar Wochen wurde in der Westschweiz in Seigneux/Henniez die grösste landwirtschaftliche Biogasanlage der Schweiz in Betrieb genommen (Jährliche Produktion: 2.1 Mio m3 Biogas). Das Projekt wurde von Groupe E Greenwatt SA im Auftrag von Nestlé Waters Suisse umgesetzt.

IWK hat das BHKW zur Strom- und Wärmeproduktion geliefert. Einen Gasmotor von Jenbacher der 3er Reihe (12 Zylinder in V, Hubraum von 29 Liter) mit einer maximalen elektrischen Leistung von 637kW wurde eingesetzt. Der reibungslose Betrieb ist mit einem Vollwartungsvertrag für die BHKW-Anlage gesichert.

Mehr Details finden Sie unter folgenden Links:

http://www.groupe-e.ch/de/news/20160609/inbetriebnahme-der-groessten-landwirtschaftlichen-biogasanlage-der-schweiz
http://www.iwk.ch/de/assets/contentfiles/lieferprogramm/pdf/gasmotoren_baureihe_3.pdf

Quelle: intern

1. Juli 2016

Mehr Effizienz dank Wärme-Kraft-Kopplung

Das Energiekonzept 2050 der Stadt St.Gallen gibt vor, dass ein namhafter Teil der Strom- und Wärmeversorgung regional und mit Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) erzeugt werden soll. Mit dem produzierten Strom sollen unter anderem Wärmepumpen versorgt und mit der über Verbünde verteilten Abwärme fossile Heizungen ersetzt werden.

Der GE Jenbacher JMS 612 ist einer der ersten seiner Art in der Schweiz: Mit modernster Technik produziert die gasbetriebene WKK-Anlage gleichzeitig Wärme und Strom – und trägt so dazu bei, dass die Stadt St. Gallen entsprechend ihrem Energiekonzept jährlich bis zu 5‘000 Tonnen CO2 einsparen kann. Geliefert und installiert wurde die Anlage durch die IWK Integrierte Wärme und Kraft AG (IWK), an der Energie 360° mit 49 % beteiligt ist. Bei einer elektrischen Spitzenleistung von 2 Megawatt versorgt die Anlage primär im Winterhalbjahr rund 3000 Haushalte mit Strom beziehungsweise rund 5000 Haushalte mit Wärme. Künftig soll die Energieerzeugung mit WKK noch ausgebaut werden.

Die Stadt St.Gallen hat sich ehrgeizige Energieziele gesteckt. In allen Bereichen der Energieversorgung will sie deutlich effizienter werden. Als wichtiges Standbein der städtischen Stromversorgung sieht das Energiekonzept 2050 die Wärme-Kraft-Kopplung vor. Michael Stang von den Sankt Galler Stadtwerken erklärt: «So können wir den steigenden Strombedarf für die Elektromobilität und die dezentralen Wärmepumpenheizungen vor allem auch in den Wintermonaten decken, wenn nicht genug Solar- und Wasserstrom verfügbar ist.» Der Vorteil: Statt nur Wärme produzieren WKK-Anlagen gleichzeitig hochwertigen Strom. Das Gas, mit dem die Anlage läuft, wird somit noch effizienter genutzt.

Bis 2050 will die Stadt komplett ohne fossile Energien für reine Heizzwecke auskommen. «Erdgasbetriebene WKK-Anlagen sind für uns eine Brückenlösung, mit der wir unsere Energiebilanz schnell verbessern können, bis erneuerbare Energien ihre volle Kapazität erreicht haben», sagt Michael Stang. Geplant ist auch, dass die Anlagen im Laufe der Zeit mit einem grösseren Anteil Biogas betrieben werden.

Hoher Wirkungsgrad

Mit dieser WKK-Anlage – es ist die grösste in der Ostschweiz – sind die Stadtwerke durchwegs zufrieden. «Das war die richtige Entscheidung», sagt Michael Stang. Eine ausgefeilte Technik, der hohe elektrische Wirkungsgrad von 43,5 Prozent, aber auch die optimalen Bedingungen am Standort beim Kehrichtheizkraftwerk sorgen für maximale Effizienz. Die dezentrale Energieerzeugung leistet dabei gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Stabilität des lokalen Verteilnetzes – und das bei hoher Versorgungssicherheit.

Die Herausforderung für die IWK bestand vor allem in der hydraulischen Einbindung der Anlage in das bestehende Fernwärmenetz. «Durch die Grösse des Fernwärmenetzes galt es, die hohen Anforderungen an Heizwassertemperatur und Druck zu erfüllen – und das bei sehr engen Platzverhältnissen», erklärt Daniel Dillier von der IWK Integrierte Wärme und Kraft AG.

Link zum Artikel

1. Juni 2016

Stefan Schaffner ist neuer IWK Geschäftsführer

Es freut uns Ihnen mitzuteilen, dass Herr Stefan Schaffner ab 1.Juni 2016 neuer IWK Geschäftsführer ist. Nach einigen Herausforderungen im 2015 konnten wir grosse Verbesserungen in die Unternehmung bringen. Stefan Schaffner hat bereits in den zurückliegenden neun Monaten einen wichtigen Beitrag zu diesem Erfolg geleistet und kann als Geschäftsführer diese Entwicklung nun kontinuierlich weiterführen. Herr Schaffner war vor seiner Übernahme der Geschäftsleitungsfunktion bei der IWK Leiter Operations bei der Energie 360° AG im Bereich Energiedienstleistungen. Der bisherige IWK Geschäftsführer ad interim Herr Ingo Siefermann bleibt GL-Mitglied bei der IWK. Wir wünschen Stefan mit seinem Team viel Erfolg und Freude bei ihren Aufgaben!

 

Quelle: intern

20. Mai 2016

WKK-Forum 2016 an der ETH Zürich

24. Juni 2016


WKK-Forum 2016: Versorgungssicherheit und Netzstabilität

Der Überlebenskampf der grossen Stromversorger beherrscht die Diskussion über die künftige Versorgungssicherheit in der Schweiz. Herausforderungen sind der Ausbau der Stromnetze, die Nutzung von überschüssigem Strom aus Photovoltaik und Windrädern, der Einsatz von Biomasse für die Stromerzeugung oder die Deckung des hohen Strombedarfs im Winterhalbjahr. Dies ohne dafür CO2 belasteten und stark subventionierten Strom aus dem Ausland importieren zu müssen.

Teil der Lösung ist die dezentrale Erzeugung von Wärme und Strom mit Wärme-Kraft-Kopplung (WKK). WKK-Anlagen können nach Bedarf vor Ort Strom generieren und leisten damit einen wertvollen Beitrag zurVersorgungssicherheit und Netzstabilität. Gleichzeitig kann die Wärme für Gebäudeheizung oder Produktionsprozesse genutzt werden. Verschiedene Brennstoffen und hocheffiziente und umweltfreundliche WKK-Technologien sind verfügbar.

Im WKK-Forum 2016 werden Sie von hochkarätigen Referenten Aktuelles zu diesen Themen erfahren. Hinzu kommt eine Ausstellung, welche die Vielfalt der Technologie aufzeigt.

Programm WKK Forum 2016
Anmeldetalon WKK Forum 2016
Rückblick WKK-Forum 2015

2. Mai 2016

Grosses Potenzial für mit Biomasse betriebene WKK

Potenzialanalyse eines Schwarms biogener Wärmekraftkoppelungsanlagen zur Kompensation fluktuierender erneuerbarer Stromquellen
Das Schweizer Energiesystem steht vor einer grossen Herausforderung: Der wachsende Anteil erneuerbarer fluktuierender Stromerzeugung erfordert Massnahmen zur Schliessung allfälliger Lücken in der Elektrizitätsversorgung.

Vier Forschungsgruppen der ETH Zürich und des Paul Scherer Instituts untersuchten die Rolle, die ein Schwarm dezentraler, biogener WKK-Anlagen in diesem Kontext spielen könnte. Unter der Leitung des Laboratorium für Aerothermochemie und Verbrennungssysteme der ETH Zürich analysierten die Forscher das Potenzial eines WKK-Schwarm-Models für verschiedene Schweizer Regionen und dessen Einfluss auf ein Stromnetz mit erhöhter Penetration mit Photovoltaikanlagen. An der Präsentation der Resultate des Projekts am 13. April 2016 zeigte Prof. K. Boulouchos, dass das Potential für 3 GW Spitzenstrombedarf genügt. Dies sind beispielsweise 100’000 Klein-WKK mit 10 kW, plus 10’000 mittlere Anlagen mit 100 kW und 1000 grössere Anlage mit 1000 kW. Gemäss aktueller WKK-Statistik des BFE waren 2014 insgesamt 954 WKK Anlagen mit einer mittleren Leistung von 146 kW in Betrieb. Das ungenutzte Potential ist somit riesig. Prof. Boulouchos ortet ein wesentliches Problem für die Umsetzung in den total verzerrten Marktbedingungen in der Stromversorgung. Er betonte jedoch auch, die Aufgabe der Wissenschaft sei das Aufzeigen der Fakten und das Setzen der Rahmenbedingungen für die Umsetzung die Aufgabe der Politik. Das Projekt wurde vom Bundesamt für Energie (BFE) und dem Forschungsfond der schweizerischen Stromverbundunternehmen (swisselectric research) finanziell unterstützt.

Folien CHP-Swarm Breakfast Presentation 13.04.2016
Newsflash der Akademie der Wissenschaften Schweiz (e)
Link zum Schlussbericht der Studie (BFE-Website)

Quellen: LAV ETHZ, BFE

29. Dezember 2015

Frohe Festtage und ein Gutes Neues Jahr

Geschätzte Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Familien und Freunde; wir danken allen für die gemeinsamen Erlebnisse, die Anstrengungen und die Entbehrungen sowie die Erfolge des vergangenen Jahres. Mit den Weihnachten neigt sich das Jahr zu Ende. Zeit um über das vergangene Jahr nachzudenken, die positiven wie auch die negativen Ereignisse zu analysieren um mit neuen Zielen und neuem Mut ins neue Jahr zu starten.

Wir wünschen allen glückliche, erholsame und fröhliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr; viel Erfolg und gute Gesundheit.

Die beiliegenden, stimmungsvollen Bilder entstanden anlässlich der gemeinsamen Weihnachtsfeier der Schwester-Firmen „Energas“, „DEAG Dillier Energie AG“ sowie der „IWK Integrierte Wärme und Kraft AG“, die wir dieses Jahr in Zürich feiern durften.

    

 

21. Dezember 2015

Grösster Gasmotor in der Schweiz ist in Betrieb

Zum Jahresende ist es nun soweit.  Der derzeit größte Gasmotor in der Schweiz hat seinen Dauerbetrieb aufgenommen. Beim Pharmakonzern in Basel erweitert diese Investitionen das vorhandene Energiesparkonzept. Das Kraftpaket mit 4,4 MW elektrischer Leistung liefert zusätzlich noch Wärme für das Heizungsnetz und unterstützt die Dampfproduktion  in der Energiezentrale.  Das Aggregat des Weltmarktführers GE Jenbacher  kann auch die vorhandenen Notstromdiesel unterstützen und steigert somit die Strom-Verfügbarkeit. 

Die sehr strengen Abgasgrenzwerte von Basel Stadt werden durch die zusätzlich installierte Abgasnachbehandlung der HUG Engineering AG aus Winterthur eingehalten.

  

Quelle: IWK intern