V3E: Energiestrategie ohne WKK – eine Importstrategie

Wärmekraftkopplungsanlagen (WKK) fristen gemäss der aktuellen Statistik des Bundesamts für Energie (BFE) ein Nischendasein. Per Ende 2016 stammten nur gerade drei Prozent der Schweizer Stromproduktion aus WKK-Anlagen. „Wenn sich das nicht ändert, dann wird aus der Energiestrategie eine Importstrategie“, mahnte Daniel Dillier, Präsident des Verbands Effiziente Energie Erzeugung (V3E), am diesjährigen WKK-Forum. Dillier betonte, dass WKK-Anlagen vor allem im Winter innert kürzester Zeit angefahren und Strom produzieren könnten. Aufgrund des beschlossenen Atomausstiegs und der dadurch grösser werdenden Winterstromlücke sei die Technologie folglich unverzichtbar für die Versorgungssicherheit. Seine Forderung nach erhöhter Winterstromproduktion sah Dillier dabei auch durch die Eidgenössische Elektrizitätskommission bestätigt. Diese hatte jüngst empfohlen, dass die Schweiz einen „substanziellen Teil der Winterproduktion“ im eigenen Land produzieren soll.

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Quelle: energate messenger/25.06.18/mg