Definition der Begriffe WKK, BHKW und GUD

WKK:
Unter Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) versteht man grundsätzlich thermische Kraftwerks-Anlagen mit gekoppelter, also gleichzeitiger Erzeugung von Strom und Wärme. Zu den WKK-Anlagen gehören u.a. Blockheizkraftwerke (BHKW), Gasmotoren, Gasturbinen und Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GUD). Im kleinen Leistungsbereich sind dies auch Microgasturbinen, Brennstoffzellen und Stirling-Motoren. Gemäss BFE ist die Voraussetzung für die Bezeichnung WKK-Anlage, dass insgesamt 60% der eingesetzten Primärenergie in Strom und Wärme und davon mindestens 5 % in Strom umgewandelt wird. 

BHKW:
Mit Blockheizkraftwerk (BHKW) wird eine WKK-Anlage bezeichnet, die «als Block fertig montiert» geliefert und betrieben wird. Im Grundprinzip sind dies – ein Motor oder eine Gasturbine und ein Generator. Das Bundesamt für Energie (BFE) definiert in ihrer jährlichen WKK-Statistik aus erhebungstechnischen Gründen als BHKW eine Motor-Generator-Anlage bis zu 10 MWel.

GUD:
Ein Gas-und-Dampfturbinenkraftwerk (GUD) ist ein Kraftwerk, in dem die Abwärme einer Gasturbine in einer Dampfturbine genutzt wird. Die Abgase der Gasturbine dienen dabei als Wärmequelle für einen nachgeschalteten Abhitzekessel, der wiederum als Dampferzeuger für die Dampfturbine wirkt. Bei der Gasturbine und der Dampfturbine ist jeweils ein Generator angekoppelt.

 

Notfall-Nummer
+41 52 320 00 02

Zentrale
+41 52 320 00 00