Attualità

11. giugno 2019

Die Stromlücke im Winter, und wie sie sich stopfen lässt

Der kombinierte, aber gemässigte Zubau von dezentralen WKK- und Solarstrom-Anlagen bietet eine optimale Lösung, um die Atomenergie zu ersetzen und das Sommer-Winter-Gefälle in der Schweizer Stromversorgung auszugleichen. Denn in den Sektoren Verkehr, Raumwärme, Industrie und Gewerbe kann die Schweiz viel mehr fossile Energie einsparen, als zusätzliche effiziente WKK-Anlagen benötigen. Unter dem Strich resultiert trotz zusätzlicher WKK-Anlagen ein deutlicher Rückgang der CO2-Emissionen.
 
ElCom-Präsident Carlo Schmid wies an ihrer Jahresmedienkonferenz in Bern ebenfalls auf die wachsende inländische Versorgungslücke im Winterhalbjahr hin. Dabei stellte er in Frage, dass die Schweiz künftig jederzeit genügend Strom importieren kann, denn auch in Süddeutschland könnte Strom nach dem Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie knapp werden. Deshalb müsse die Schweiz im Winterhalbjahr selber genügend Strom bereit stellen.
 
 
Quelle: www.infosperber.ch vom 5. Juni 2019
 
 
 
 

3. giugno 2019

Neues BHKW-Modul für Biogasanlage

Nach 90‘000 Betriebsstunden wurde das alte BHKW-Modul gegen ein neues, leistungsfähigeres BHKW-Modul ersetzt. Die Abgase werden von einem SCR-Katalysator gereinigt, damit können strengere Abgasnormen eingehalten werden. Die Platzverhältnisse dieser Containeranlage sind sehr eng, welche die Aus- und Einbringung erschwerte. Gleichzeitig wurde auch die Peripherie an die erhöhte Leistung angepasst. So wurde z.B. eine neue Heizwasserpumpe installiert, um der höheren Wärmeerzeugung des Jenbacher Motors Rechnung zu tragen.

Die elektrische Leistung kann zu einem späteren Zeitpunkt von neu 548 kWel. auf 635 kWel. erhöht werden, was dem Kunden eine grösstmögliche Flexibilität garantiert. Die produzierte elektrische Energie wird in das Stromnetz eingespeist und die Wärme kann für eine Pilzzucht genutzt werden. 

 

  

 

8. maggio 2019

Vermessung eines Holzgasmotors

Die Anforderungen an einen Holzgasmotor sind komplex und stellen eine grosse technische Herausforderung dar. Anders als bei normalen Gasmotoren mit hohem Methananteil wie z.B. bei Erdgas, Biogas oder Klärgas dient bei Holzgas, vor allem der Wasserstoff als Brennstoff. Die Entzündung des Luft- und Gasgemisches erfolgt dabei explosionsartiger, d.h. die Verbrennung im Brennraum ist weniger gut zu kontrollieren als bei methanhaltigem Gas.
 
Wasserstoff begünstigt das Klopfen im Zylinder, was einen Einfluss auf die Lebensdauer und die Leistung des Motors haben kann. Es ist daher wichtig den richtigen Zündzeitpunkt zu finden. Zudem ist dieser ausschlaggebend für eine saubere Verbrennung bei grösstmöglichem elektrischen Wirkungsgrad. Mit verschiedenen Sensoren im Bereich des Zylinderkopfes und einer leistungsfähigen digitalen Steuerung für das Zündsystem, wird in Millisekunden der richtige Zündzeitpunkt kontinuierlich angepasst. Durch das grosse technische Fachwissen von Jenbacher und der 2G Energietechnik ist es möglich, unsere Holzgasmotoren wirtschaftlich und mit hohem Wirkungsgrad zu betreiben.
 
Die Bilder zeigen die Einbringung des Jenbacher Holzgasmotors sowie die aufwendige Datensammlung bei einer Holzgasanlage in der Schweiz. Mittels Sensoren, Kabeln, Steuergeräten und Computern wird die grösstmögliche Leistung bei bestem Wirkungsgrad bestimmt. Mit der Vermessung und den optimierten Einstellungen erreichen unsere Holzgasanlagen einen ökologisch und ökonomisch optimalen Betrieb bei hoher Verfügbarkeit.
 
 
 
Quelle: IWK intern 

15. aprile 2019

Strom und Wärme aus Holz

Holz als erneuerbarer Energieträger ist der verlässlichste Rohstoff zur Stromgewinnung. Komplett witterungsunabhängig und jederzeit nach Bedarf verfügbar. Waldhackgut ist der Brennstoff für hochmoderne Holzkraftwerke. Erneuerbar, kostengünstig, regional erhältlich und absolut feinstaub- und rückstandsfrei in saubere Energie umwandelbar. Wie das geht entnehmen sie dem beiliegenden Bericht.  
 
 
Fotos eines solchen Holzkraftwerkes in Österreich.
 
 
Quelle: intern

21. febbraio 2019

Minimale Stillstandszeit bei Longblocktausch

Ende 2018 hat IWK einen 625 kWel Longblocktausch bei einer Biogasanlage in der Westschweiz durchgeführt. Hierbei handelte es sich um einen Vorgang, der eine gute Koordination zwischen den Projekt- und Serviceteams von IWK, aber auch mit dem Kunden und unseren Logistikpartnern erforderte. Die Demontage des alten Motors mit gut 60 000 Bh, die Montage des neuen Motors und die Überholung des Generators, sowie die Inbetriebnahme konnten in weniger als 5 Tagen abgeschlossen werden Dadurch konnte für den Kunden eine minimale Stillstandszeit sichergestellt werden. Im Sommer 2019 folgt nun noch der Einbau der Biogasaufbereitung und der Abgasbehandlung mittels SCR-Katalysator zur Verbesserung der Emissionen.

Quelle: intern

  

 

25. gennaio 2019

Verbandskräfte bündeln

An einer ausserordentlichen Generalversammlung in Buchs AG schlossen sich am 29.11.2018 der V3E Verband Effiziente Energie Erzeugung und der WKK-Fachverband zu POWERLOOP Schweizerischer Fachverband zusammen. Ziel dieser neuen Plattform ist die sichere und intelligente Energieversorgung der Schweiz entsprechend der Energiestrategie 2050.Gas, Strom und Wärme können für eine eigenständige und nachhaltige Versorgung der Schweiz sorgen, wenn sie in effizienten Kreisläufen verbunden werden — in einem «Loop». Deshalb der Verbandsname POWERLOOP. 

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Quelle: HK-Gebäudetechnik 1/19

23. gennaio 2019

Gaskombikraftwerke wird es nicht geben

Anlässlich des 13. Stromkongresses von 17. und 18. Januar 2019 im Kursaal in Bern gab es interessante Aussagen wie Gaskombikraftwerke wird es in der Schweiz nicht geben. Hierzu würden sich keine politischen Mehrheiten finden lassen, sagte der frühere BFE-Direktor Walter Steinmann am Stromkongress. Steinmann betonte, dass Gas auf dem Weg in die Energiezukunft eine Rolle spielen könnte und sollte. "Dort wo Gas Zukunft hat, sollten wir vermehrt WKK reinhängen", sagte Steinmann mit Blick auf Peaks beim Strom- und Wärmebedarf. In der intelligenten Versorgung ganzer Quartiere mit Strom und Wärme sähen er und die Credit Suisse ein neues Geschäftsmodell für die Energieversorger.

Hier können Sie den "energate messenger" herunterladen.

Quelle: energate messenger.ch 18.01.2019

16. novembre 2018

WKK – das ideale Paar für die Energiewende

Wärme-Kraft-Kopplung erfolgreich umgesetzt: Vier Praxisbeispiele aus der Schweiz

Für eine erfolgreiche Energiewende braucht es geeignete Mittel zur Produktion von Wärme und Strom. Mit der Wärme-Kraft-Kopplung erreicht man eine vollständige Ausnutzung von Primärenergie bei modularem Einsatz, skalierbaren Leistungen und hohem Wirkungsgrad. Vier unterschiedliche Schweizer Beispiele belegen die erfolgreiche Umsetzung und Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie.

Artikel von Daniel Dillier, Stephan Renz und Jürg Wellstein im AQUA & GAS 11/2018 herunterladen

29. ottobre 2018

Jenbacher feiert 20'000. Gasmotor und wartet auf Übernahme

„Wir sehen den Verkauf als große Chance“, sagt Martin Mühlbacher, Standortleiter Jenbach. Die Produktlinien Jenbacher und Waukesha mit Produktionsstandorten in Österreich, Kanada und den USA werden aus dem General Electric Konzern ausgelöst. Und Jenbach sei als Headquarter geplant. Das bedeute, es brauche neue Mitarbeiter, denn so manche Abteilung bleibe ja beim Noch-Mutterkonzern General Electric. Noch, weil zwar klar ist, dass das profitable Geschäft mit Gasmotoren um 3,2 Milliarden Dollar an den US-Finanzinvestor Advent geht, allerdings die Wettbewerbsbehörden noch kein grünes Licht für die Übernahme gegeben haben.

Der 20'000. Jenbacher Gasmotor wurde an seine neuen Besitzer, die Milchwerke Oberfranken übergeben. Das Blockheizkraftwerk soll Anfang 2019 in Betrieb gehen. Präsident Lange bezeichnet den 20'000. Motor als „Meilenstein“ für die Gasmotorensparte. Auf das Jenbacher Werk könne man jedenfalls stolz sein. Die Umsätze von Jenbacher bewegten sich in den letzten Jahren zwischen 1.5 und zwei Milliarden Euro sowie 2018 werden 1500 Neuanlagen gebaut.

Lesen sie den ganzen Artikel unter:  Artikel aus der Tiroler Tageszeitung

Quelle: Tiroler Tageszeitung

13. settembre 2018

Energiestrategie ohne WKK bleibt Strom-Importstrategie

Die Schweizer Stromversorgung im Winter ist alles andere als sicher – die Stromimporte sind gefährdet. Deshalb ist dezentrale Wärmekraftkopplung (WKK) eine gute Strategie zur Deckung der Stromlücke im Winter. Umso mehr, als immer mehr erneuerbares Gas eingesetzt wird. Darüber waren sich alle Referenten am WKK-Forum Ende Juni in Ittigen einig. Einigkeit auch bei den beiden WKK-Verbänden V3E und WKK-Fachverband: Sie schliessen sich zu einem Verband zusammen.

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Quelle: HK-Gebäudetechnik 8/18