Potential der WKK

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Das Potential der Wärmekraftkopplung in der Schweiz

In Kombination mit Elektro-Wärmepumpen hat der breite Einsatz von Wärmekraftkopplungsanlagen ein beträchtliches Potenzial: der Primärenergiebedarf und der damit verbundene CO2-Ausstoss für Raumwärme und Warmwasseraufbereitung könnte um 50 % reduziert werden. Diese Reduktion entspricht rund 25 % des gesamten CO2-Ausstosses der Schweiz. Zudem könnten etwa 30 % unserer Elektrizität mit Wärmekraftkopplungsanlagen erzeugt werden.

Heute ist der WKK Anteil 2.5 % an der jährlichen Elektrizitätsproduktion in der Schweiz d.h. 1.63 TWh von 65.9 TWh im Jahr 2007. Jährlich gehen zwischen 6 bis 8 MWel. an neuen WKK-Anlagen in Betrieb. Es laufen in der Schweiz WKK-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 495 MWel. und produzierten 1.63 TWh im Jahr 2007.

 

Ein realistisches Ziel ist bis 2030 mit der dezentral erzeugten Stromproduktion mittels WKK die elektrische Leistung von 495 MWel. auf 2000 MWel. zu steigern. Dies ergibt einen jährlichen Zuwachs von ca. 70 MWel. an neuen WKK-Anlagen d.h. eine Verzehnfachung des heutigen WKK-Marktes.

 

Mit diesem Ziel erreicht man im 2030 eine jährlichen Elektrizitätsproduktion mit WKK von 7 bis 8 TWh oder 12 % der ganzen Landesproduktion von 65.9 TWh im Jahr 2007.

Details finden Sie auch in der BFE Statistik:

Thermische Stromproduktion inklusive Wärmekraftkopplung (WKK) in der Schweiz 1990 bis 2008 (Ausgabe 2008).



Studie vom Bundesamt für Energie BFE (Ausgabe November 2008)


Titel der Studie:
Effizientere Nutzung von fossilen Brennstoffen und Reduktion der C02-Emissionen bei der Erzeugung von Raumwärme und Elektrizität in der Schweiz.

Zusammenfassung der Studie:
Durch den Einsatz von 400`000 Wärmepumpen können im Jahr 2020 die C02-Emissionen um 8% gesenkt werden. Dies ist mit dem bisherigen Rhythmus der Sanierungen der 1 Million bestehender Heizungen möglich. Der Antriebsstrom kann aus 10`000 Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK) herkommen, welche bestehende Heizungen ersetzten oder ergänzen.

Das Potential der Substitutionen von Oel- und Gaskesseln durch erneuerbare Heizungen und fossile Stromerzeugung ist aber erheblich grösser: Der Ersatz von 1`000`000 Oel- und Gaskesseln durch 400`000 Holzkessel, 600`000 Wärmepumpen und 30`000 fossile Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen (WKK) plus den Bau von 2 Gas-Kombi-Kraftwerken ohne Wärmenutzung bringt eine Reduktion der schweizerischen CO2-Emissionen von 20% und eine Erhöhung der Stromproduktion von 12 TWh oder 20% des Verbrauches des Jahres 2007.

Die Details finden Sie in der beiliegenden BFE Studie:

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