Blockheizkraftwerke (BHKW), Wärmekraftkopplung (WKK)

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Wärmekraftkopplungsanlagen sind meist Blockheizkraftwerke (BHKW), die aus einem Verbrennungsmotor und einem Generator bestehen. Die genutzte Abwärme stammt aus der Motorenkühlung und dem Abgas. Bei Kombi- oder GuD- (Gas und Dampf)-Anlagen wird zweimal Strom erzeugt: einmal mit einer Gasturbine und ein zweites Mal aus Dampf aus dem Abhitzekessel der Gasturbine. Auch Brennstoffzellen zählen zur Wärmekraftkopplung. Sie erzeugen in einem elektrochemischen Prozess aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom und Wärme.
 
Unter Wärmekraftkopplung (WKK) versteht man vereinfacht eine Heizung, die gleichzeitig Strom produziert oder auch ein Stromkraftwerk, das gleichzeitig Wärme liefert. Der Verbraucher wir so mit den beiden wichtigsten Energiearten, Strom und Wärme, versorgt. Die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme wird hierbei sinnvoll zur Bereitstellung von Heizwasser, Dampf oder Trocknungswärme verwendet. Der Brennstoff wird somit zu 90 bis 95% genutzt.
 
BHKW - Dezentrale Energieerzeugung vor Ort. Die Vorteile liegen auf der Hand
  • BHKW's erzeugen gleichzeitig Wärme und Strom am Ort des Bedarfs d.h. Übertragungsverluste sind gering
  • BHKW's können betrieben werden mit erneuerbaren Energien wie Biogas, Klärgas, Holzgas, Deponiegas, Sondergas, etc.
  • BHKW's ermöglichen eine hohe Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit
  • BHKW's ermöglichen eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Energieversorgung
  • BHKW's eignen sich zur Spitzenlastabdeckung und zur Notstromversorgung
  • BHKW's bieten höchste Energieeffizient (>90%)
  • BHKW's sind finanzierbar und innerhalb Jahresfrist am Netz
  • BHKW's bieten sich an bei Modernisierung und Erweiterung bestehender Energlieanlagen
  • BHKW's sind innerhalb weniger Jahre amortisiert, können später abgebaut und durch noch effizientere und umweltfreundlichere Technologien ersetzt werden

 

Fakten zur Wärme-Kraft-Kopplung