Zug setzt auf Erdgas BHKW

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Die Stadt Zug erstellt ein neues Wohnzentrum. Dieses wird ein Alterszentrum sowie Familienwohnungen und eine Kindertagesstätte beinhalten. Die Stiftung Priesterseminar zum Frauenstein wird zusätzlich ein Wohnhaus erstellen. Im Untergeschoss des Pflegezentrums wird eine neue Heizzentrale der Fernwärmeversorgung Zug installiert, welche der Beheizung des neuen Zentrums Frauensteinmatt dient. Diese wird zusätzlich dem Fernwärmenetz der Stadt Zug Wärme liefern. In der Heizzentrale kommt moderne, hocheffiziente Technik zum Einsatz. So wird eine Seewasser Wärmepumpe in Kombination mit einem Erdgas Blockheizkraftwerk der Firma IWK ein hocheffizientes Heizpaket ergeben. Dabei dient der Wärmepumpe Seewasser vom Zugersee als primäre Wärmequelle. Zusätzlich wird das BHKW einen Teil der Abwärme (Niedertemperaturkreis) an das Seewasser abgeben, welches die Effizienz der Wärmepumpe erhöht. Die Hauptwärmeleistung des BHKW (Hochtemperaturkreis) wird direkt in den Heizkreis abgegeben. Quasi als Nebeneffekt liefert das BHKW elektrische Energie, welche in das öffentliche Netz eingespeist wird. Diese elektrische Energie ist in dem Sinne sehr hochwertig, da sie ihm Vergleich zu herkömmlichen thermischen Kraftwerken mit einem sehr hohen Gesamtwirkungsgrad bereitgestellt wird und die Abwärme vollständig genutzt wird.

Zusätzlich ist die Heizzentrale mit einer leistungsstarken Kesselanlage ausgerüstet, welche ebenfalls mit Erdgas befeuert wird.

Quelle: intern

IWK_Erdgas_BHKW