«WKK sind eigentlich eine gute Sache ...»
BR D. Leuthard zur Energiedebatte

Nationalrat verabschiedete Energiestrategie 2050
Verbesserung der Rahmenbedingungen für WKK-Anlagen

Der Nationalrat hat die Debatte über die Energiestrategie 2050 und den ersten Massnahmenplan am Montag abgeschlossen und die Vorlage des Bundesrats mit einigen Änderungen – vorwiegend Mehrheitsanträge der vorberatenden Kommission - genehmigt. Das Geschäft wird nun an den Ständerat weitergeleitet. Die Aussage von Bundesrätin Doris Leuthard «WKK-Anlagen sind eigentlich eine gute Sache, aber es braucht eben eine gewisse Grösse» bestätigt ihre positive Einschätzung der Wärme-Kraft-Kopplung. Sie argumentierte damit für die Ergänzung des CO2-Gesetzes mit Art. 32 a und b und damit für die teilweise Rückerstattung der CO2-Abgabe an Betreiber von WKK-Anlagen. Die Ergänzung wurde vom Nationalrat angenommen. Positiv für die Verbreitung der Technologie wird auch Art. 45a des neuen Energiegesetzes sein, welcher für grosse Heizungsanlagen den Einsatz der WKK-Technologie mit Wärme- und Stromerzeugung vorschreibt. Das vorgesehene Aufstocken der Fördermittel aus der KEV wird es ermöglichen, zahlreiche auf der Warteliste stehende Biogas-WKK-Anlagen zu realisieren. Der V3E sieht noch weitere Verbesserungen im Energiegesetz. Dazu gehören beispielsweise das Aufheben der Gleichbehandlung von mit fossilen und teilweise mit fossilen Brennstoffen befeuerten WKK-Anlagen, genauere Vorgaben für Strom produzierende Grossfeuerungen und die Vereinfachung der Rückerstattung der CO2-Abgabe.

 

 

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